Home Allgemein Achtung Veganfalle – Vegane Ernährung – Wie gesund leben Veganer?

Achtung Veganfalle – Vegane Ernährung – Wie gesund leben Veganer?

von Vegan Fit Werden

Die vegane Ernährung ist sprichwörtlich in aller Munde. Deutschland zählt aktuell zu den Top 5 der Vegan / Vegetarisch lebenden Ländern. Laut Studie sind dies aktuell rund 8 Millionen Vegetarier wovon sich wiederum 1,3 Millionen als Veganer bezeichnen.

Veganismus ist hauptsächlich in Großstädten vertreten. Schaut man in die ländlicheren Gebiete der Republik so finden sich dort Vergleichsweise weniger „Pflanzenfresser“ als beispielsweise in der Hauptstadt. Dies ist zu großen Teilen kulturell bedingt und führt dadurch zu einem gewissen Angebot und der dazugehörigen Nachfrage. Doch was genau steckt hinter der veganen Ernährung? Ist es besser auf tierische Produkte zu verzichten? Ist Veganismus überhaupt gesund?

Wie Gesund ist vegan?

Viele Menschen, gerade Veganer selbst verknüpfen das Wort Vegan direkt mit Gesundheit und einer gesunden Ernährung. Dies ist so allerdings nicht korrekt. Eine große Portion Pommes, eine Schachtel Oreo Kekse runtergespült mit einem Liter Cola wäre eine komplett vegane „Mahlzeit“. Von Gesund bzw. Gesundheitsfördernd ist dies allerdings sehr weit entfernt.

Generell kann man allerdings sagen, dass Menschen die sich mit Veganismus und der dazugehörigen Ernährung auseinandersetzten sich allgemein mit Ihren Essgewohnheiten befassen. Dies führ i.d.R. dazu das solche Menschen genau darauf achten, was sie verzehren und was nicht. Hierzu zählt der Verzicht auf industriell verarbeitete Lebensmittel ob vegan oder nicht spielt dabei keine Rolle. Eine Ernährung basierend auf vollwertigen, naturbelassenen Lebensmitteln mit einer hohen Dichte an Vitaminen, Mineralien und Spurenelementen.

Ist eine vegane Ernährung also gesünder als eine hochwertige Ernährung die tierische Produkte nicht komplett ablehnt? Nicht Zwangsläufig! Schaut man sich aber an wie sich ein durchschnittlicher „Allesfresser“ in Deutschland ernährt findet man sich umgeben von allerlei industriell verarbeiteten tierischen Lebensmitteln.

Laut VEBU haben Vegetarier und Veganer eine deutlich geringeres Risiko für Zivilisationskrankheiten. Hierzu zählen insbesondere Herzinfarkt und andere Herz-Kreislauf-Problemen.

Worauf sollten Veganer besonders achten?

Man hat die Vorteile des Veganismus under dazugehörigen Ernährung erkannt und startet den Versuch sich Vegan zu ernähren. Um dies auch Gesund zu gestalten sollte man sich in jedem Fall vorher intensiv mit der Thematik auseinandersetzen um nicht an Mangelerscheinungen zu erkranken. Dies gilt selbstverständlich auch für Mischköstler und alle anderen Ernährungsformen. Ein guter Start sind zum Beispiel 1 – 2 gute Kochbücher zur veganen Ernaährung. Hier kann man sich Inspiration für die ersten veganen Gerichte holen was gerade am Anfang eine tolle Hilfe sein kann.

Vegane Ernährung – Vitamin B12

Immer wieder ließt man von Vitamin B12 Mangel im Zusammenhang mit einer veganen Ernährung. Laut aktuellen Studien ist es allerdings so, dass die meisten Menschen mit einem Vitamin B12 Mangel zu den Fleischessern und nicht zu den Vegetariern oder Veganer gehören. Woher kommt also genau das Vitamin B12 das wir alle so dringend brauchen? B12 wird einzig und alleine von Bakterien / Mikroorganismen gebildet. Diese kommen in der Natur in der Regel auf Gräsern und Pflanzen vor. Tiere wie beispielsweise Kühe, die in der heutigen Tierhaltung das „Glück“ haben auf einer Wiese zu grasen, nehmen durch den Verzehr der Gräser und Pflanzen das Vitamin B12 auf. Dadurch kann beim Verzehr von Fleisch das Vitamin vom Menschen aufgenommen und verwertet werden.

Schaut man sich die moderne Massentierhaltung an sieht man dort aber zum bedauern der Tiere kein grünes Gras. Und wo kein Gras, da keine Mikroorganismen, da keine B12, Punkt! Leider sind die Folgen eines langfristigen Vitamin B12 Mangels verheerend. Demenz, Nervenschädigungen, Depressionen und psychische Störungen sind nur ein kleiner Auszug an Symptomen die bei einem Mangel auftreten können. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, kann seinen Vitamin B12 Spiegel mittels einer Blutentnahme beim Arzt testen lassen. Dies wird in der Regel aber von der Krankenkasse nicht bezahlt. Darüber hinaus stehen viele hochwertige Vitamin B12 Präparate zur Verfügung die einem eventuellen Mangel vorbeugen.

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Falls du dich nicht bereits vegan ernährst und einen Versuch wagen willst könne wir dir uneingeschränkt die 30 Tage Vegan Challenge von Attilia Hildmann ans Herz legen. Hier wird Dir genau erklärt was du für deinen Einstieg in eine vegane Ernährung wissen musst. Auf insgesamt 264 Seiten bringt der Author alles wissenswertes in einfach gehaltener Sprache an seine Leser. Nicht umsonst ist Vegan For Fit auf Platz #2 unserer Top 3 der Vegan Bücher. Hier erfahrt ihr welches vegan Buch es auf Platz #1 schaffte.

Zusammenfassung

Als Veganer lebt man nicht zwangsläufig gesund, sowie man als Mischköstler auch nicht unbedingt total ungesund leben muss. Wer allerdings jeden Tag tierische Produkte in großen Mengen und dazu noch in minderer Qualität konsumiert, hat laut Studie eine geringere Lebenserwartung als Vegetarier oder Veganer.

Neben den positiven Effekten auf die eigene Gesundheit und Vitalität bringt die vegane Ernährung selbstverständlich weitere Benefits bezüglich Tierwohl und Ressourcenschonung mit sich. Das ist aber ein anderes Thema für einen der kommenden Posts.

Du bist noch kein Veganer möchtest aber gerne den Versuch starten. Dann ließ dir unseren Artikel Vegan für Anfänger – 10 Dinge die du als Veganer unbedingt tun solltest durch

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