Home Featured Aloe Vera Creme selbst machen

Aloe Vera Creme selbst machen

von Vegan Fit Werden

Hautcreme selber machen – natürlich & vegan!

Aloe Vera ist eine erstaunliche Pflanze: Ihre üppigen Blätter stecken voller wertvoller Inhaltsstoffe, die sich in einem Gel konzentrieren. In den Herkunftsländern wissen die Menschen das seit langem und verwenden Aloe als Hauptzutat in allerlei Schönheitsmitteln. Heute erfährst du, wie du ganz einfach eine vegane Aloe Vera Creme selbst machen kannst. Die spendet sehr viel Feuchtigkeit und wirkt sich positiv auf dein Hautbild aus.

Unsere Emfehlung: Aloe Vera Gel Glory Feel

Aloe Vera Creme selbst machen

Bei jeder selbst gemachten Hautcreme hast du als Veganer einen Riesenvorteil:

Du weißt, was drin ist, denn du hast es selbst reingetan.

Hautcreme mit Aloe Vera hat zudem noch einen weiteren Vorteil, denn sie lässt sich vielseitig nutzen. Die Pflanze spendet einen reichhaltigen Saft, der innerlich wie äußerlich angewandt werden kann. Mischt man ihn mit anderen Zutaten, wird er noch effektiver. Dabei bringt er die Hauptvoraussetzung für eine gute Hautcreme mit: Das Gel spendet viel Feuchtigkeit.

Aloe Vera – eine interessante Pflanze

Eigentlich gedeiht die Pflanze in tropischen und subtropischen Bereichen, etwa auf der arabischen Halbinsel. Als klassische Wüstenpflanze speichert sie vor allem Wasser in den Blättern. Deshalb ist ein Hauptanteil der Aloe Blätter schlicht Wasser. Doch die Blätter enthalten noch mehr: Über 200 verschiedene Inhaltsstoffe finden sich in diesen pflanzlichen Vorratsspeichern. Enzyme sind ebenso darunter wie Vitamine und Mineralstoffe. Weiterhin enthält Aloe viele Aminosäuren, Salicylsäure, aber auch Kohlenhydrate.

Warum ist Aloe so gut zur Haut

Aloe ist nicht nur ein großartiger Feuchtigkeitsspender. Sie kann auch Entzündungen lindern und die Hauterneuerung fördern. Aloe regt den Stoffwechsel an und somit auch die Zellneubildung. Weiterhin wirkt Aloe antibakteriell und beseitigt so die Hauptursache einiger Hautprobleme.

Aloe Vera Creme herstellen: Zutaten besorgen

Kommen wir aber endlich dazu, wie du diese Hautcreme selber machen kannst. Am schwersten ist dabei der Teil, bei dem du ein oder mehrere Aloe-Blätter besorgen musst. Klar, ohne das geht es nicht.

Doch mittlerweile ist das auch von Deutschland aus kein Problem mehr. Du findest frische Aloe oder die Blätter in vielen Bioläden. Hast du keinen in deiner Nähe oder führt er keine Aloe-Blätter, wirf einfach einen Blick ins Internet. Dort kannst du jederzeit auch Blätter in Bio-Qualität bestellen. Die restlichen Zutaten lassen sich viel leichter erwerben. Dabei handelt es sich um Kokosöl und Teebaumöl.

Für Akne-Geplagte ein Hinweis, bevor du dich ans Werk machst. Kokosöl steht im Ruf, die Poren der Haut zu verstopfen. Das ist bei Akne kontraproduktiv! Es gibt andere pflanzliche Öle, welche du als Alternative nehmen kannst, auch sie sind vegan. Hier ein paar Beispiele:

  • Jojoba Öl
  • Mandelöl
  • Olivenöl
  • Hanfsamenöl

Eine Hautcreme herstellen

Natürlich kannst du auch einfach das Gel auf deine Haut streichen. Doch für eine echte Creme braucht es mehr, nämlich den öligen Anteil. Erst durch diesen Mix werden deine einzelnen Zutaten zu einer Hautcreme.

Unsere vegane Variante besteht also aus Wasser- und Öl-Anteilen. Hier ist es eine Emulsion aus wenig Öl in viel Wasser, weil das wässrige Gel der Hauptbestandteil ist. Solche Hautcremes spenden sehr viel Feuchtigkeit und sind bei trockener oder sensibler Haut zu empfehlen.

Betrachten wir vor dem Hautcreme herstellen noch kurz die restlichen Bestandteile.

Kokosöl

Dieses Öl wirkt antibakteriell. Zudem enthält es weitere pflegende Inhaltsstoffe, wie Fettsäuren und Mineralien. Kokosöl gilt zudem als Antioxidans und bekämpft dadurch die natürliche Zellalterung.

Teebaumöl

Teebäumöl verhilft deiner Hautcreme zu einem angenehmen Duft. Darüber hinaus bekämpft auch Teebaumöl Bakterien, welche zu Hautunreinheiten führen können.

Unsere Empfehlung: Teebaumöl von Natura Pur

Teebaumöl Vegan

Wozu denn zwei verschiedene Öle?

Hier handelt es sich um Pflanzenöl und um ein ätherisches Öl. Beide werden unterschiedlich gewonnen: Ätherische Öle stammen aus anderen Teilen der Pflanze, meist Blüten und Blätter. Pflanzenöle kommen aus Nüssen, können aber auch aus den Früchten einer Pflanze stammen. Je nach Herkunft sind ihre Funktionen in der Hautcreme ein bisschen unterschiedlich. Und noch etwas unterscheidet sie: Das Pflanzenöl kannst du bedenkenlos auf die Haut geben, während von dem ätherischen Öl wirklich nur eine Spur in deine Hautcreme gehört, sonst reizt du deine Haut unnötig!

Aloe Vera Creme herstellen

Zutaten

  • ein großes Blatt Aloe Vera, wahlweise mehrere kleine Blätter
  • ein bis drei Tropfen Teebaumöl
  • circa ein Esslöffel Kokosöl oder eine Alternative.

Geräte

Behälter für die Creme: luftdicht verschließbar, zum Beispiel ein Schraubglas.
Gerät zum Mixen: Küchenmaschine oder Pürierstab
scharfes Küchenmesser

So stellst du die vegane Hautcreme her

Blatt zerkleinern

Das frische Blatt waschen und in Abschnitte schneiden.
Jeder Abschnitt soll ungefähr vier bis fünf Zentimeter breit sein. Die genaue Größe ist aber nicht so wichtig, das Ergebnis sollten handliche Abschnitte des Blattes sein.

Ränder entfernen

Nun schneide mit dem Messer die Ränder ab, welche jeden Abschnitt zusammenhalten. Im Ergebnis erhältst du Abschnitte, die nach allen Seiten hin offen sind.

Gel freilegen

Entferne nun die letzten Schalen vom Gel. Lege dazu die Klinge flach an und schneide vorsichtig am Boden entlang. Hast du ihn entfernt, dreh den Rest um und entferne die letzte grüne Seite ebenfalls. Am Ende hast du das pure Gel ohne jegliche Schalen in der Hand.

Mixen

Zunächst das Gel allein durchmischen. Ist das geschehen, füge das Kokosöl und das Teebaumöl hinzu. Mixe alles noch einmal gut durch.

Umfüllen in den Behälter

Hier eignet sich ein Schraubglas am besten. Das war es auch schon, die Hautcreme ist direkt einsatzbereit.

Die richtige Lagerung der Hautcreme

Am besten lagerst du die Hautcreme im Kühlschrank. Achte immer darauf, sie nach Gebrauch wieder luftdicht zu verschließen. So hält sie sich insgesamt mindestens eine Woche.

Weil das ein echtes Naturprodukt ohne Konservierungsstoffe ist, kannst du die Hautcreme leider nicht wochenlang lagern. Aber so rasch, wie sie gemacht ist, dürfte das kein Problem sein!

Tipp zur Verwendung der Schalen: Wirf sie nicht weg, sie lassen sich auch noch nutzen. Lagere sie einfach im Kühlschrank und streiche damit bei Bedarf deine Haut ein. Du wirst sehen, wie wunderbar zart sie wird!

Das kann die vegane Hautlotion mit Aloe Vera

  • spendet Feuchtigkeit
  • klärt die Haut
  • bekämpft Unreinheiten, auch Akne
  • kühlt im Sommer
  • hilfreich bei Sonnenbrand

Aloe Vera Creme herstellen: Was du sonst noch beachten solltest

Nimmst du Kokosöl, wird die Hautcreme ziemlich flüssig. Es ist dann eher eine Art Hautlotion. Willst du eine festere Konsistenz, versuch es doch einmal mit Sheabutter anstatt von Kokosöl! Sie hat ebenfalls außerordentlich gute Hautpflegeeigenschaften und eignet sich besonders gut für trockene Haut.

Fazit Aloe Vera Hautcreme selber machen

Aloe Vera tut der Haut gut, denn sie spendet Feuchtigkeit und bekämpft diverse Hautprobleme. Da liegt es nahe, sie in einer Hautcreme zu verwenden. Wenn du die auch noch selber machst, entscheidest du, was reinkommt und was nicht. Du kannst sie mit den richtigen Mitteln jederzeit selber machen. Für unser Rezept brauchst du nur frische Aloe-Blätter sowie etwas pflanzliches Öl und Teebaumöl. All diese Zutaten lassen sich rasch und leicht verarbeiten. Probier es aus, dann hast du schon bald deine eigene pflegende vegane Hautcreme!

Starte in Deine vegane Zukunft!

Vegan Start

In 7 Schritten in ein veganes Leben mit unserem kostenlosen Vegan Start!

Hast du schon Erfahrung mit eignen Pflegeprodukte?

Schreibe uns jetzt einen Kommentar – Wir sind gespannt auf deine Erfahrungen!

Das könnte Dir auch gefallen

Hinterlasse einen Kommentar

Wir verwenden Cookies auf unserer Website, um Deinen Besuch effizienter zu machen und Dir mehr Benutzerfreundlichkeit bieten zu können. Aktzeptieren Datenschutz & Impressum

Datenschutz und Cookies