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Meditation Lernen

von Vegan Fit Werden

Im heutigen Beitrag beschäftigen wir uns fernab von unseren üblichen Themen mit der Meditation. Körperliche Fitness und Ernährung sind ein wichtiger Beitrag zur Gesundheit, aber auch das Training des Geistes sollte im Alltag nicht zu kurz kommen. Aus diesem Grund wollen wir uns heute intensiv mit unterschiedlichen Praktiken der Meditation beschäftigen.

Was ist Meditation

Das Wort Meditation stammt aus dem Lateinischen und bedeutet soviel wie „die Mitte finden“. Viel verbreitet in östlichen Kulturen findet die Meditation auch in unseren Breitengraden immer mehr Beachtung. Unser Alltag ist mehr und mehr geprägt von Zeitdruck, Stress und chronischem Schlafmangel. Neben sportlicher Aktivität sind meditative Übungen oder Yoga ein guter Ausgleich zum Alltagsgeschehen und Berufsleben.

Die klassische Meditation hat ihre Wurzeln in der Religion. Im Hinduismus und Buddhismus nimmt das Meditieren den gleichen Stellenwert ein wie das Gebet bei den Christen.

Doch auch fernab von Religionen kann Meditation dazu genutzt werden den Geist und Körper zu entspannen. Angestrebte Bewusstseinszustände sind hierbei Stille, innere Ruhe und das Einssein im Hier und Jetzt.

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Geführte Meditation

Gerade für Anfänger kann sich der Einstieg in die Meditation schwierig gestalten. Alleine in der Stille zu sitzen mag zwar einfach klingen, ist aber alles andere als leicht. Um den Einstieg zu erleichtern, eignen sich besonders die geführten Meditationen.

Gesprochene Inhalte mit kleineren Abschnitten in der eigenen Stille führen durch die Meditation. Dies hilft dabei den Fokus aufrecht zu halten. Regelmäßig ausgeführte Übungen der geführten Meditation legen den Grundstein für die spätere Meditationspraxis.

Atem Meditation

Eine oft verwendete Technik ist die sogenannte Atemmeditation. Hierbei wird der eigene Atem zum Mittelpunkt des Meditationsgeschehens. Die Übung legt hierbei den Fokus auf das Wahrnehmen der eigenen Atmung.

Nimm Dir doch jetzt einmal 10 Minuten Zeit und versuche eine geführte Atemmeditation.

Meditationsmusik

Ein guter Einstieg zur Entspannung kann das regelmäßige Hören von Meditationsmusik sein. Es ist nachgewiesen, dass sogar ungeborene Babys ab der 16. Woche bereits auf bestimmte Klänge reagieren. Viele Menschen nutzen Musik beispielsweise beim Sport, um ihre körperliche Leistungsfähigkeit zu pushen. Mit Erfolg. Studien zeigen, dass das Hören von Musik mit einer signifikanten Leistungssteigerung im Bereich Kraft-Ausdauer ein herkommen kann.

Das gleich gilt auch für Entspannung. Sanfte Klänge können dafür sorgen den Stresslevel runter zu regulieren und zu entspannen. Auch beim Thema Schlaf kann Meditationsmusik ein nützlicher Helfer sein. Viele Menschen haben Probleme mit dem Einschlafen. Oft liegt es daran, dass der Kopf nicht abschalten will. Gedanken kreisen und verzögern das Einschlafen oft um Stunden. Die richtige Musik kann dabei helfen die Gedanken des Tages gehen zu lassen um so leichter ins Land der Träume zu gelangen.

Meditation lernen in 7 einfachen Schritten

1. Meditation Zeit

Nimm Dir Zeit. Wie viel Zeit hängt ganz von Deiner persönlichen Situation ab und wie es am besten in Deinen Alltag passt. Gerade am Anfang ist eine ausgiebige Meditation von einer Stunde vermutlich viel zu viel. Beginne ruhig mit kleinen Einheiten. Das Wichtigste dabei ist, dass Du Dich wohlfühlst. 10 Minuten täglich sind ein idealer Einstieg.

2. Meditiere Regelmäßig

Meditieren ist vergleichbar mit dem Putzen Deiner Zähne. Nur wenn Du es gewissenhaft und mit einer gewissen Regelmäßigkeit machst, hat es einen nachhaltigen Effekt. Die Motivation lässt Dich beginnen, die Gewohnheit lässt Dich weiter machen. Baue die Übungen als festes Ritual in Deinen Tagesablauf ein. Viele Menschen bevorzugen es beispielsweise direkt morgens nach dem Aufstehen oder aber Abends vor dem Zubettgehen. Der Zeitpunkt ist im Grunde genommen egal. Was zählt, ist die Routine. Deine Routine!

3. Erwarte Nichts

Viele erhoffen sich große Wunder, sobald sie mit der Praxis beginnen. Nach den ersten Sitzungen kommt dann aber die große Enttäuschung und das Handtuch wird geworfen. Meditation hat auf lange Sicht gesehen viele nachweislich positive Effekte für Körper und Geist, doch dies braucht wie vieles im Leben Zeit. „Der Weg ist das Ziel“ ist wohl ein sehr passendes Zitat zum Umgang mit Meditation.

Erwarte nichts, bekomme alles.

Meditation Deutsch

4. Einfach mal machen

Richtig oder falsch? So etwas gibt es im Grunde bei der Meditation nicht. Es ist Deine ganz eigene persönliche Übung. Dein Tempo. Deine Zeit. Dein Leben. Lass es einfach geschehen. Sicher kannst und solltest Du Dir am Anfang eine passende Anleitung zur Hand nehmen, aber schlussendlich weißt nur Du selbst was die richtige Meditation für Dich ist.

Mach Dir also keine Gedanken. Das Wichtigste ist, dass Du Dich wohlfühlst.

5. Lass Dich führen

Einen einfachen Start bekommst Du in geführten Meditationen. Diese findest Du kostenlos im Internet oder in passenden Apps für Dein Smartphone. Lass Dich inspirieren und finde heraus was am besten zu Dir passt.

6. Ein Ort der Stille

Bei der Meditation geht es um Ruhe, Stille, Entspannung und Gelassenheit. Schaffe Dir einen passenden Ort, an dem Du Deine tägliche Routine ausübst. Je weniger Ablenkung, desto besser – gerade am Anfang. Schalte vor Beginn alle Störfaktoren aus. Klingel aus, Smartwatch vom Handgelenk und Handy auf Flugmodus. Sollte Dich trotz der Vorkehrungen einmal etwas in Deiner Meditation stören so lasse Dich davon nicht beeinflussen. Kehre einfach sanft wieder zurück und mach weiter wo Du aufgehört hast. Mache es die Störung zum Teil Deiner Praxis und lass Dich nicht aus der Ruhe bringen.

7. Ohne Zwang und ohne Druck

Eine tägliche Routine ergibt wie bereits erwähnt durchaus Sinn. Aber setze Dich bitte nicht unter Druck. Meditation ist alles aber kein Wettbewerb, in dem es irgendetwas zu erreichen gilt. Schaffst Du es heute nicht zu meditieren? Dann ist das vollkommen okay. Versuche über lange Zeit am sprichwörtlichen Ball zu bleiben aber mach Dich nicht verrückt. Meditation soll immer eine nützliche Gewohnheit sein aber niemals etwas das Du tun musst.

Alles kann, nichts muss!

Meditations App

Den Meditationstrainer zum Meditieren, Entspannen und Einschlafen gibt es natürlich auch für die Hosentasche. Genauer gesagt als App. Hier finden sich geführte Meditationen, passende Musik und Atemübungen für Deine tägliche Routine.

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Fazit

Wenn Du Dich bis jetzt noch nicht mit Meditation auseinandergesetzt hast, solltest Du es auf jeden Fall einmal probieren. Wenn es Dir am Anfang schwerfällt, alleine in der Stille zu sitzen, ist die geführte Meditation ein guter Einstieg. Kostenlose Meditationsapps bieten tolle Inhalte für den Anfang.

Das Wichtigste in Kürze: Nimm Dir Zeit – Mach Dir keinen Druck – Lege Los.

Hast Du bereits Erfahrungen mit Meditation? Schreib uns Deinen Eindrücke gerne in die Kommentare. Wir freuen uns von Dir zu hören!

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